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RB Leipzig beendet Haltungsdebatten mit 6:1-Sieg: "Brauchen die Gier, das Tor zu verteidigen"

Julian Nagelsmann will seine Spieler weiter gallig und gierig sehen.

Julian Nagelsmann will seine Spieler weiter gallig und gierig sehen.
Copyright: imago images / Picture Point LE

Viel war in der jüngeren Vergangenheit über Haltung gesprochen geworden. Vor allem im mangelnden Defensivverhalten bei der 1:2-Niederlage in Freiburg hatte Julian Nagelsmann eine fehlende Haltung gegenüber dem konsequenten Spiel gegen den Ball ausgemacht.

Entgegen der Ankündigung hatte sich die Trainer-Kritik nicht wirklich in großen Veränderungen in der Aufstellung für das DFB-Pokalspiel der zweiten Runde niedergeschlagen. Nach dem 6:1 in Wolfsburg zeigte sich der Coach von RB Leipzig trotzdem zufrieden mit den kurzfristigen Veränderungen, die auf dem Feld zu sehen waren. "Die Galligkeit und die Gier und der Drang zu Null zu spielen, war anders als gegen Freiburg. Wir waren nicklig und eklig zu bespielen."

Alleinstellungsmerkmal von RB Leipzig ist die Defensive

Es sei ihm bei der Aussprache zu Wochenbeginn vor allem darum gegangen, den Spielern zu erklären, "wo ihre Benchmark ist und wo sie ein Alleinstellungsmerkmal in der Bundesliga haben. Das ist bei der Gier das Tor zu verteidigen. Die müssen wir auf den Platz kriegen." Neue Aspekte in Bezug auf das Spiel gegen den Ball "dürfen das nicht ersetzen", zumindest solange nicht, bis man in anderen Bereichen auch zur Benchmark geworden ist und dann die verschiedenen Aspekte des Spiels anders gewichten kann.

Generell wollten die Spieler und Verantwortlichen von RB Leipzig nach dem Spiel in Wolfsburg die Folgen der internen Aussprachen mit Markus Krösche und Julian Nagelsmann nicht zu hoch hängen. Man habe sich danach "noch mal ein paar Gedanken gemacht und auch als Spieler untereinander noch mal geredet", so Diego Demme. Aber man hätte in Wolfsburg "auch ohne Aussprache gewinnen wollen".

Es sei "normal", so Emil Forsberg, dass man mit einer jungen Mannschaft immer mal wieder "über kleine Dinge" sprechen müsse, die man besser machen kann. In Wolfsburg habe man nun wieder besser verteidigt und gut Fußball gespielt.

Nachlässigkeiten im Spiel gegen den Ball dürfen nicht passieren

Auch Willi Orban glaubt nicht, dass beim Spiel in Freiburg etwas grundsätzliches nicht stimmte. Auch dort "war die Einstellung nicht schlecht. Aber es gibt immer wieder Phasen, wo wir nachlässig werden im Spiel gegen den Ball. Das dürften wir uns nicht erlauben, auch wenn es in den englischen Wochen weh tut", machte der verletzungsbedingt ausgewechselte Kapitän klar.

"Vielleicht symptomatisch" sei es nach den vielen Debatten über Mentalität gewesen, dass "das erste Tor erzwungen wurde". Selbst konnte Willi Orban nach dem Spiel gar nicht sagen, wie der Treffer fiel. Nach einem Standard hatte VfL-Keeper Pervan einen Orban-Abschluss aus Nahdistanz abgewehrt. Von Innenverteidiger Jeffrey Bruma war der Ball dann zurück ins Tor geprallt.

Ein höchst unglücklicher Gegentreffer, der im Nachklapp des Spiels aus RB-Sicht als Symbol für Gier und Galligkeit herhalten musste. Fakt ist, dass die Unruhe um RB Leipzig nach der Niederlage in Freiburg produktiv kanalisiert wurde. Wie zufrieden die Stimmung bleibt, werden aber erst die kommenden Wochen zeigen.

(RBlive/ mki)

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