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Von Martin Henkel

Wolfsburg niedergerungen Poulsen schießt RB ins Pokal-Halbfinale

Skandinavische Torkombination: Alexander Sörloth und Yussuf Poulsen.

Skandinavische Torkombination: Alexander Sörloth und Yussuf Poulsen.

RB Leipzig hat das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Sachsen benötigten dafür zwei Tore, um das fünfte Aufeinandertreffen mit dem VfL Wolfsburg in diesem Wettbewerb für sich zu entscheiden. Yussuf Poulsen erzielte das erste (63.), Hee-chan Hwang erhöhte kurz vor dem Ende auf den späteren 2:0-Endstand (89.).

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Wer den ersten Treffer erzielen würde, so viel war von Beginn an klar, würde die Partie auf seine Seite ziehen. Es duellierten sich immerhin die zwei besten Defensivreihen der Liga auf dem Niveau ihrer Tabellenplätze in der Meisterschaft: der Zweite RB, gegen den Dritten VfL.

Entsprechend entwickelte sich diese enge Partie. Es wurde mit harten Bandagen und viel Gewerke um jeden Ball gekämpft. Torraumszenen waren deshalb rar – aber es gab sie. Vier Mal bis zur Pause hatten beide Teams jeweils zwei Großchancen, um in die so wichtige Führung zu gehen. Bei beiden Möglichkeiten auf Seiten der Hausherren war aber VfL-Keeper Koen Casteels auf seinem Posten, der Kopfbälle von Christopher Nkunku und Justin Kluivert jeweils auf der Linie parierte (12., 18.).

Weghorst rutscht beim Elfmeter weg

Auf der Gegenseite hatte RB Glück und Peter Gulacsi zwischen den Pfosten stehen. In der 26. Minute trat Wout Weghorst nach einem umstrittenen Foul von Nkunku an Kevin Mbabu zum Elfmeter an. Der Niederländer setzte seinen Strafstoß aber Richtung Oberrang ab. Er war beim Schuss weggerutscht. Die zweite VfL-Chance ergab sich kurz vor der Halbzeit für Renato Steffen, dessen Schuss wehrte der RB-Schlussmann ab (45.).

Das 0:0 zu Pause erhöhte deshalb die Wahrscheinlichkeit, dass der erste Treffer die Entscheidung bedeuten könnte. Und so kam es auch. Nach zwei Chancen durch Nkunku (51.) und Poulsen (50.), wurde der Däne vom kurz zuvor ins Spiel gekommenen Norweger Sörloth ins Szene gesetzt. Poulsen schüttelte im Strafraum seinen Schatten Xaver Schlager ab und traf mit seinem fünften Pokaltreffer in dieser Saison zur Führung.

Hwang macht alles klar

Wolfsburg musste jetzt aus der Defensive – und antwortete mit einem Schuss von Josip Brekalo ans Außennetz (78.). RB aber blieb am Drücker. Nkunku (79.) und Sörloth kamen dem zweiten Treffer nahe, der eine Minute vor dem offiziellen Ende dem ebenfalls kurz davor eingewechselten Südkoreaner Hwang gelang.

(RBlive/mhe/ukr)