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"Wenn die Spieler nicht für dich spielen, kannst du schon mal anfangen, deinen ersten Rollkoffer zu packen"

Der eine (Ralf Rangnick/ re) hat eine Mannschaft verloren, die er noch gar nicht trainierte, der andere (Julian Nagelsmann/ li) arbeitet bei RB Leipzig sehr erfolgreich.

Der eine (Ralf Rangnick/ re) hat eine Mannschaft verloren, die er noch gar nicht trainierte, der andere (Julian Nagelsmann/ li) arbeitet bei RB Leipzig sehr erfolgreich.

Die direkte Verantwortung für den sportlichen Erfolg einer Mannschaft tragen zumeist die Trainer. Wenn es nicht läuft, erwischt es sie zuerst. Mit Niko Kovac, Achim Beierlorzer und Sandro Schwarz verloren in der Bundesliga in der letzten Woche gleich drei Übungsleiter ihren Job.

Mit ihrer Arbeit hängen die Trainer aber direkt am Wohlwollen der Spieler. Diese sollen sich beim FC Bayern beispielsweise mehrheitlich gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Niko Kovac ausgesprochen haben. Auch Ralf Rangnick hat das laut Kicker (Print) einen Job gekostet, den er noch gar nicht angetreten hatte.

Mannschaft des FC Bayern München lehnt Ralf Rangnick ab

Demnach hätten sich beim FC Bayern neben Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic auch "Teile der Mannschaft" gegen einen Trainer Ralf Rangnick beim FCB ausgesprochen. Karl-Heinz Rummenigge hatte im Frühjahr Gespräche mit Rangnick geführt. Rangnick hatte via Berater Kosicke in der Vorwoche bei den Bayern abgesagt. Beide Seiten gehen davon aus, dass die Rangnick-Spielweise nicht zum einst von Louis van Gaal und von Ballbesitz geprägtem deutschen Meister passt.

"Die Spielermacht ist sehr hoch", beschreibt Julian Nagelsmann im Interview mit dem MDR die Situation in einem Fußballklub zwischen Trainer und Mannschaft. "Du hast keine Chance, wenn sie nicht auch für dich spielen. Wenn sie nicht für dich mitlaufen, kannst du schon mal anfangen, deinen ersten Rollkoffer zu packen. Selbst wenn der Klub den Trainer unterstützt, sind ihm bei den entsprechenden Ergebnissen die Hände gebunden, wenn viele Spieler unzufrieden sind."

"Wenn man die Kabine verloren hat, ist es vorbei"

Christoph Daum glaubt im LVZ-Interview auch, dass man seine Spieler bei der Stange  halten muss, wenn man Erfolg haben muss. "Er macht Spieler besser", sieht Daum bei Julian Nagelsmann. "Wie seine Führungskompetenz ist, kann ich nicht beurteilen. Man muss sich nicht jeden Tag in die Arme fallen, braucht aber Empathie. Spieler sind keine Roboter. Wenn man die Kabine verloren hat, ist es vorbei." Ihm selbst sei das in seiner Karriere mal als rumänischer Nationaltrainer passiert.

Nach nur 17 Pflichtspielen mit RB Leipzig und einem sehr erfolgreichen Start in die Saison ist die Gefahr, dass Nagelsmann die RB-Kabine in naher Zukunft verliert, sehr gering. Entsprechend ist auch ein Gerücht aus England nur wenig gehaltvoll. Demnach wolle Tottenham Hotspur Kontakt zu Julian Nagelsmann aufnehmen, falls es für den Premier-League-Klub unter Mauricio Pochettino weiter bergab geht. Tottenham-Präsident Daniel Levy sei demnach sehr von Nagelsmann überzeugt.

(RBlive/ mki)