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Sportdirektor des Halleschen FC schließt Kooperation mit RB Leipzig aus

Ralf Heskamp (links) mit HFC-Präsident Michael Schädlich.

Ralf Heskamp (links) mit HFC-Präsident Michael Schädlich.
Copyright: imago

Fußballerisch trennen den Halleschen FC und RB Leipzig zwei Ligen, geografisch sind es nur 30 Kilometer. Eigentlich gute Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, stößt die beim neuen Sportdirektor des HFC aber auf Ablehnung.

Hallescher FC als Kooperationsverein für RB Leipzig?

Es könnte eine Win-Win-Situation sein. Schließlich hat Ralf Rangnick zur letzten Saison die Reservemannschaft des Bundesligisten abgemeldet. Den Aufwand, mit der U23 ein eigenes Nachwuchsteam in den Profibereich des Männerfußballs zu bringen, schätzte man zu hoch ein. Nach dem Vorbild des österreichischen FC Liefering, der als „Farmteam“ eng mit Red Bull Salzburg zusammenarbeitet, könnte man also stärkere Kontakte nach Halle knüpfen.

Sportdirektor Heskamp erteilt Absage

Ralf Heskamp ist der neue Mann in der sportlichen Leitung beim Saale-Club, er hat dort bis 2020 unterschrieben und soll sich in erster Linie um die Kaderplanung kümmern. Grundsätzlich kann er sich auch vorstellen, Leihspieler von RB Leipzig zu verpflichten, die in der 3. Liga Spielpraxis sammeln könnten. Er habe „kein Problem damit, auch mal Spieler von RB Leipzig zu holen. Aber mehr nicht. Eine Kooperation mit RB Leipzig sehe ich nicht“, so Heskamp zu den Gedankenspielen, die rund um den Erdgas Sportpark immer mal auftauchen.

Fanszene des HFC ist gegen jede Zusammenarbeit

Damit stößt er bei vielen Fans, die den großen Nachbarn kritisch sehen, auf offene Ohren. Schon vor Jahren hatten Teile der Fanszene beispielsweise gefordert, ein Testspiel der U17-Mannschaften beider Clubs abzusagen. „Das Kunstprodukt verdient es nicht, dass man mit ihm Testspiele vereinbart oder Kooperationen eingeht. Der Fußball hat etwas, was Rasenballsport niemals haben wird: eine Seele! Verkaufen Sie die des HFC-Nachwuchses nicht einfach an den Höchstbietenden, weil es finanziell und logistisch der einfachste Weg ist“, hieß es damals in einer Erklärung des HFC Fanszene e.V.

Frauennationalmannschaft fährt zum Training nach Leipzig

Nicht begeistert ist man in Halle auch darüber, dass die Frauenmannschaft des DFB zwar ein Länderspiel gegen Tschechien im Stadion des Drittligisten austrägt, sich aber zur Vorbereitung auf die Partie nach Leipzig verzieht. Auf dem Gelände von RB Leipzig schwitzt nun die Mannschaft von Horst Hrubesch für Samstag an.

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