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Oliver Mintzlaff: Kauf der Red Bull Arena abgeschlossen – Planungen für Umbau laufen

Offiziell bestätigt hat Oliver Mintzlaff, dass der Kauf der Red Bull Arena abgeschlossen ist. Nachdem auch der Bund seine Zustimmung zum Kauf gegeben hatte, „konnte der Kaufvertrag vollzogen werden. Damit sind Red Bull und RBL neue Gesellschafter der Besitzgesellschaft“, erklärt der Geschäftsführer von RB Leipzig im Interview mit BILD.

Pläne für Umbau der Red Bull Arena sollen bis Ende Januar stehen

Bis Ende Januar wolle man mit den Planungen für den Umbau fertig sein. Im Frühjahr hofft man die Baugenehmigungen zu erhalten. Ab dem Sommer sollen dann an der Red Bull Arena die Bagger anrücken.

Unklar ist noch der Umfang der Umbauten. Zuletzt hatte Mintzlaff mit der kleineren Ausbauoption auf 50.000 Plätze geliebäugelt. „Business-Seats, Logen-Kapazitäten, Kioske, der Umlauf, Einschnitte in die Wälle – alles muss sorgfältig analysiert und geplant werden.“ Man wolle „das Stadionerlebnis für unsere Fans auf ein neues Niveau heben“, dabei aber auch wirtschaftlich denken.

Ralf Rangnick nicht mit Australien zur Weltmeisterschaft

Nicht infrage komme es für Oliver Mintzlaff, Sportdirektor Ralf Rangnick für den Posten des Nationaltrainers Australiens bei der Weltmeisterschaft 2018 freizugeben. Zuletzt war in Australien spekuliert worden, ob der dortige Fußballerverband eine entsprechende Anfrage vorbereitet.

Für einen solchen Posten habe Ralf Rangnick aufgrund seiner Tätigkeiten bei RB Leipzig keine Zeit, „zumal Australien auch kein Land ist, wo man schnell mit dem Helikopter hinfliegt“, so Oliver Mintzlaff. „Dafür könnte ich ihm nicht mit ruhigem Gewissen die Freigabe erteilen.“ Zudem liege aktuell keine Anfrage der Australier vor.

Oliver Mintzlaff und Ralf Rangnick als Köpfe von RB Leipzig

Für Mintzlaff ist Ralf Rangnick „der beste Manager der Bundesliga. Keiner findet talentiertere und bessere Spieler als er“. Rangnick sei für den sportlichen Bereich verantwortlich, während Mintzlaff Dinge wie den Stadionkauf oder die Lizenzierung bei der UEFA abwickelt.

Im Fall Naby Keita habe allerdings der Geschäftsführer in Rücksprache mit Rangnick die Verhandlungen mit dem FC Liverpool übernommen. Man musste eine Lösung finden, weil „Naby schwer akzeptieren konnte, dass wir ihn nicht ziehen lassen. Am Ende war es eine win-win-win-Situation: Liverpool sicherte sich die Dienste von Naby, wir haben mehr Geld erlöst als die Summe der Ausstiegsklausel, Naby hatte Sicherheit über seine Zukunft.“