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Timo Werner: Für die Champions League „’nur noch‘ die leichten Spiele gewinnen“

Timo Werner jubelt nach seinem Siegtor für RB Leipzig gegen Bayern.

Timo Werner jubelt nach seinem Siegtor für RB Leipzig gegen Bayern. Foto: dpa

Nach dem Sieg gegen den FC Bayern München ist das Selbstvertrauen bei RB Leipzig wieder gewachsen. Im Kampf um einen Champions-League-Platz sieht man sich nun wieder auf einem guten Weg.

Timo Werner: RB Leipzig hat Champions-League-Qualifikation in den eigenen Händen

Einen „wichtigen Sieg“ für die Tabelle sah beispielsweise Timo Werner. „Wenn wir verloren hätten, dann wäre es sehr dunkel gewesen. Jetzt sind wir zwei Punkte hinter Platz 4“, so der Stürmer, der mit einem Tor und einer Torvorbereitung unmittelbar am Sieg gegen Bayern beteiligt war.

Ein „bisschen geschockt“, sei der Stürmer gewesen, dass er nach Marcel Sabitzers Verletzung schon früh eingewechselt wurde. Dabei hatte er es sich auf der Bank „gerade bequem gemacht. Wenn das Spiel so ausgeht und ich auch noch ein Tor schieße, dann kann man auch gerne mal früh von der Bank kommen.“

Mit Leverkusen habe man nur noch ein Spiel gegen einen direkten Konkurrenten vor der Brust, so Timo Werner. „Wir müssen ’nur noch‘ die kommenden, einfachen Spiele und das Heimspiel gegen Leverkusen gewinnen, dann können wir erneut die Champions League erreichen“, so Timo Werner im Anschluss an das Bayern-Spiel.

Ralf Rangnick nimmt Kurs auf Rang 4

Ralf Rangnick wollte sich nach dem Spiel nicht darauf festlegen lassen, ob er am Saisonende Platz 5 oder 6 als Misserfolg ansehen würde. „Jetzt sind wir wieder dabei, und ich traue uns auch zu, in zwei Wochen in Hannover zu gewinnen, wenn wir so auftreten wie heute gegen die Bayern, und dann sieht die Situation Richtung Platz vier schon mal wieder ganz anders aus“, so der Sportdirektor von RB Leipzig.

Ralph Hasenhüttl hatte zuvor am Freitag noch erklärt, dass es kein konkretes Saisonziel Champions League gebe. Aber auch der Trainer will natürlich in die Champions League. „Dass wir grundsätzlich ehrgeizig sind, er wie ich, ist doch vollkommen logisch“, sieht Rangnick keine Differenz zwischen sich und Hasenhüttl. „Wir wollen das Maximum aus dieser Saison rausholen, und wer daheim Bayern München schlägt, der kann auch jedes andere Team schlagen.“