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„Die haben mich komplett enttäuscht” E-Sportler Yasarlar klagt über „null Support” 

„Es war viel mehr drin”: RB Leipzig trennt sich von Cihan Yasarlar.

„Es war viel mehr drin”: RB Leipzig trennt sich von Cihan Yasarlar.

RB Leipzigs Ex-Fifa-Profi Cihan Yasarlar hat am Abend nach der offiziellen Trennung zwischen ihm und dem Klub traurig und enttäuscht Bilanz der vergangenen drei Jahre gezogen. Auf der Plattform Twitch erklärte der Ex-Schalker in einem Videochat, was ihn an der Zusammenarbeit störte. „Ich wurde bei den weltweiten Turnieren im Stich gelassen. Es gab null Support”, sagte Yasarlar. „Das war chaotisch.”

Während andere Profi-Zocker mit einer Entourage mit vier Leuten zu Turnieren in Singapur oder den USA aufgelaufen seien, sei er stets alleine gewesen. „Ich habe mich teilweise geschämt. Aber der Verein hat gesagt, wir haben kein Geld”, sagte er. Auf Yasarlars Kritik und Vorschläge, Praktikanten einzustellen, sei der Klub nicht eingegangen. So habe er auch den Hass gegen RB allein bewältigen müssen.

Cihan Yasarlar: „Ich war im Verein nicht glücklich”

Neben einem Social-Media-Betreuer und Designer fehlte Yasarlar auch ein persönlicher Ansprechpartner. „Keiner hat mich mal gefragt, wie gehts dir eigentlich?”, sagte er. Reaktionen vom Klub auf Spielergebnisse habe er kaum bekommen. Teilweise habe er nach Turnieren weinend im Hotelzimmer gelegen. „Ich war im Verein nicht glücklich. Das hat mit den Fans nichts zu tun, sondern mit der Arbeit des Vereins.”

Dass RB nun ankündigte, den eSports-Bereich professioneller aufstellen zu wollen – ohne Yasarlar und seinen Mitstreiter Alex Czaplok – ärgert ihn. „Die haben mich komplett enttäuscht. Jetzt sagen sie, sie wollen eSports richtig gut machen, und jetzt bin ich raus. Ich habe drei Jahre darauf gewartet, damit ihr was für uns tut. Und jetzt wollt ihr mich raushaben, oder was?”

Mit seiner Leistung in den drei Jahren war der frühere Deutsche Meister selbst nicht zufrieden. „Wenn du dich auf einer Insel allein gelassen fühlst, schaffst du das einfach nicht”, erklärte er, machte aber auch private Probleme und Schlafstörungen mitverantwortlich. Teilweise habe er vor Bundesligaspielen nur zwei Stunden geschlafen. „Ich hatte Erfolgsdruck in mir”, sagte er und zog das bittere Fazit: „Es war viel mehr Potenzial drin.”

RB will zum Ende des Sommers eine neue Agentur und neue Spieler vorstellen. Die neue Saison soll im November beginnen. (RBlive/ukr)