Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Keine Liebe, aber Respekt Union und Chemie lässt Meisterschaft für RB kalt

Union Berlin und Chemie Leipzig wäre die Meisterschaft von RB Leipzig gleichgültig.

Union Berlin und Chemie Leipzig wäre die Meisterschaft von RB Leipzig gleichgültig.

RB Leipzig ist trotz des Unentschiedens gegen Borussia Mönchengladbach (2:2) am vergangenen Samstag noch mittendrin im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Sport1 hat zwei Ostvereine gefragt, wie sie zu einem Titelgewinn des jüngsten Bundesligisten stehen würden.

Meisterschaft für RB Leipzig nicht abhängig von Union Berlin

Union Berlin musste sich in der laufenden Saison zwei Mal geschlagen geben. Beide Male hatten die Fans kundgetan, was sie vom Vereinskonstrukt halten, das mit finanzieller Unterstützung von Red Bull in Leipzig aufgebaut wurde. Zuletzt mit einem "Trauermarsch" beim Auswärtsspiel in der Messestadt. "Wenn sie sich entscheiden, ihre Werte und die Werte des Vereins öffentlich auf diese Weise sichtbar zu machen, dann sind wir an ihrer Seite", kommentiert Unions Pressesprecher gegenüber Sport1. Bei der Entscheidung um die Meisterschaft können die Berliner nach den beiden Niederlagen (0:4 und 1:3) nun nicht mehr eingreifen. "Leipzig wird Meister, wenn sie die meisten Punkte holen. Das ist nicht abhängig davon, ob wir das möchten oder nicht möchten", heißt es in Berlin.

Chemie Leipzig sieht sich als "sympatischerer Meister"

In Leipzig hat RB zwar eine große Zahl von Unterstützern, aber eben auch viele, die nach wie vor zu den Vereinen aus einer erfolgreicheren Vergangenheit halten. BSG Chemie Leipzig, das zwischenzeitlich FC Sachsen Leipzig hieß und zuletzt 2011 wirtschaftlich mit einer Insolvenz  in die Brüche ging, ist mittlerweile wieder in der Regionalliga angekommen. "Wir sind die erfolgreichste Mannschaft in Leipzig, wir waren ja schon zweimal Meister", erklärt ihr Vorsitzender Frank Kühne.

 "Wir sind außerdem der sympathische Meister. Wir sind ja 1964 nicht mit finanziellen Mitteln Meister geworden, als mit politischen Mitteln versucht wurde, den Verein kaputt zu machen." Den großen Nachbarn werde man "nie lieben", aber mindestens respektvoll behandeln. Denn Chemie profitiert, wie Lok Leipzig, auch von der wiedererlangten Bedeutung des Fußballstandorts Leipzig.

Manche Talente aus der Region, die bei RB an der Akademie eine erstklassige Ausbildung genossen, wechselten später zu den niederklassigen Vereinen aus Leutzsch und Probstheida, wie zuletzt Benjamin Bellot oder Benjamin Schmidt. Lok Leipzig wollte sich dazu nicht äußern, hat mit Paul Schinke und Marcel Wagner aber auch zwei Ex-RB-Spieler Spieler im Kader.

(RBlive/msc)

Das könnte Dich auch interessieren