Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo

RB-Fans mit Pyrotechnik in Paderborn - RB Leipzig droht mit Kollektivstrafen

Feuer im Block: Rund um das Capo-Podest brannten einige RB-Fans in Paderborn Pyrotechnik ab.

Feuer im Block: Rund um das Capo-Podest brannten einige RB-Fans in Paderborn Pyrotechnik ab. 
Copyright: imago/Picture Point LE

Einige Fans von RB Leipzig haben zu Beginn der zweiten Hälfte des Bundesligaspiels beim SC Paderborn (2:3) Pyrotechnik im Gästeblock abgebrannt. In den sozialen Netzwerken wird das unter anderem als „Vertrauensbruch” derjenigen bewertet, die auf Kosten der anderen Anhänger und des Klubs Feuer im Block machten.

RBLive-Mitarbeiter Matthias Kießling schrieb bei Twitter, dass die Zündelei von einem Teil der Gästekurve missbilligt wurde. Auch das Fanportal RB-Fans twitterte: „Der Großteil der Fans lehnt dies ab!” Die Stimmung sei nach der Pyroaktion merklich schlechter gewesen. Andere Fans berichten, dass sie den Support danach aus Protest einstellten.

Zum ersten Mal hatten RB-Fans 2018 in Hoffenheim Pyrotechnik gezündet. Ebenso wie im Herbst vergangenen Jahres beim Europa-League-Spiel in Salzburg. Zuletzt hatten die Leipziger beim DFB-Pokalfinale im Mai gegen den FC Bayern öffentlichkeitswirksam Feuer im Block gemacht. Danach war Rasenballsport vom DFB zu 7000 Euro Strafe verurteilt worden. Klubboss Oliver Mintzlaff hatte im August gesagt, dass intensiv nach den Verantwortlichen gesucht werde.

RB Leipzig kündigt Vorgehen gegen einzelne Fangruppen an

In einem Statement von RB Leipzig äußert sich Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erschrocken über "das respektlose Verhalten einiger weniger Chaoten". Man werde "gegen die Verursacher vorgehen" und fordere "Fanverband und Fanprojekt auf, ebenso zu handeln und uns und die vielen friedlichen Fans dahingehend zu unterstützen".

Man setze auf den "Selbstreinigungsprozess" innerhalb der Fanszene von RB Leipzig. Dieses müsse zum Ziel haben, die Pyro-Verantwortlichen "auszuschließen. Sollte das nicht auf diesem Weg funktionieren, müssen und werden wir bei einem weiteren Vorfall konsequent gegen einzelne Fangruppen vorgehen", kündigte man Kollektivstrafen für die Zukunft an. Wie die aussehen sollen, ließ das Statement offen.

In der Vergangenheit hatte sich RB Leipzig schwergetan, gegen Fans und Fangruppen bei Fehlverhalten vorzugehen. Die bisherigen Pyro-Verantwortlichen bei den Spielen der Profis wurden nie ermittelt. Als L.E. United nach körperlichen Auseinandersetzungen mit anderen RB-Fans vor zwei Jahren abgemahnt wurde, nahm der Verein aufgrund angekündigter juristischer Gegen-Maßnahmen die Abmahnungen gegen die Gruppe und gegen Einzelmitglieder angeblich wieder zurück.

Klubboss Mintzlaff: „Bei Pyrotechnik haben wir eine Null-Toleranz-Politik”

Die Klubführung von RB Leipzig fuhr verbal schon in der Vergangenheit einen klaren Kurs gegen Pyrotechnik. Mintzlaff hatte einst im Interview mit Mitteldeutscher Zeitung/RBLive betont: „Bei Pyrotechnik haben wir eine Null-Toleranz-Politik.” Weil im vergangenen Jahr bei einem Spiel der zweiten Frauen-Mannschaft von RBL auf einem Stadtsportplatz Pyrotechnik gezündet worden war, hatte der Klub zunächst ohne Anhörung der Stadionverbotskommission Hausverbote ausgesprochen.

Nach dem misslungenen Auswärtsauftritt in Berlin hatten sich die RB-Anhänger erst am vergangenen Samstag über den Umgang miteinander und mit der Mannschaft bei einem Kurvengespräch ausgetauscht. Die Pyroaktion von Paderborn ist nun beim Ringen um die unterschiedlichen Interessen in der äußerst heterogenen RB-Fanszene neuer Zündstoff.

(RBlive/ukr/ mki)

Das könnte Dich auch interessieren