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von Ullrich Kroemer

„Wichtig für den Kopf”: Nkunku erklärt sein artistisches Traumtor

Christopher Nkunku

Christopher Nkunku
Copyright: imago/Uwe Kraft

Dieses Tor war ein Kunststück. Nach der Ouvertüre von Emil Forsberg mit einem Diagonalball auf Marcel Halstenberg und dessen Hereingabe in den Strafraum sprang Christopher Nkunku athletisch und artistisch zugleich an den Ball, lupfte sich mit zwei Berührungen durch den Bayer-Strafraum, ließ den Ball einmal aufkommen und überspielte Bayer-Keeper Lukas Hradecky. Ein Traumtor der Marke „Tor des Monats” mit Potenzial für das „Tor des Jahres”.

Dieser Treffer zum 1:1 (0:0) bei Bayer 04 Leverkusen war nicht nur wunderschön, sondern auch ungeheuer wichtig, nachdem RB Leipzig zuvor fünf, sechs einhundertprozentige Chancen hatte liegenlassen. Trainer Julian Nagelsmann hatte Pechvogel Timo Werner überraschend früh in der 59. Minute vom Platz genommen und Nkunku gebracht. Der belohnte sich und das Team in der diesmal im Vergleich zum 0:2 gegen Lyon drängenderen Schlussphase. Mittelfeldkollege Diego Demme betonte: „Der Ausgleich von Christo war sehr wichtig, gerade für den Kopf, dass wir uns zumindest ein bisschen belohnt haben für das gute Spiel, das wir heute gemacht haben.”

Tor des Monats? Chrsitopher Nkunku überwindet Lukas Hradecky

Tor des Monats? Chrsitopher Nkunku überwindet Lukas Hradecky

In der Mixed Zone nach dem Spiel schilderte der 21-Jährige Franzose unterstützt von Leipzigs Integrationsbeauftragtem und Übersetzer Babacar N’Diaye seine Eindrücke vom Spiel, seinem Traumtor und dem Foul an Leverkusens Charles Aranguiz, der verletzt vom Feld getragen werden musste.

Christopher, ein Punkt gewonnen oder zwei verschenkt?
Christopher Nkunku: „Das Spiel war sehr schwer für uns, wir haben alles versucht. Am Ende ist es ein bisschen ärgerlich, dass wir nicht gewonnen haben. Aber wir fahren mit einem Punkt nach Hause und sind zufrieden.”

Ihr Tor war technisch überragend. Bitte schildern Sie es aus Ihrer Sicht.
„Wichtig war der erste Pass, den ich gut angenommen habe und weiter am Ball geblieben bin. Ich habe schon gesehen, dass der Torwart herauskommt, ich hatte die Möglichkeit zu lupfen und den Ball mit dem dritten Kontakt reinzumachen.”

Christopher Nkunku entschuldigt sich bei Charles Aranguiz

Sie sind der einzige Neuzugang, der regelmäßig spielt. Wieso ist es so schwer für die neuen Spieler, bei RB Leipzig Einsätze zu bekommen?
„Das ist nicht so schwer, wie viele sagen. Aber wir sind neu hier, müssen uns erst an das Land und die Mentalität anpassen. Bis jetzt gelingt mir das gut und ich versuche, der Mannschaft zu helfen. Ich kann aber keinesfalls sagen, dass ich chancenlos wäre. Das ist schon okay.”

Charles Aranguiz musste vom Platz getragen werden. Wie haben Sie die Szene auf dem Platz erlebt?
„Nach dem abgewehrten Freistoß laufe ich volle Pulle zum Ball, vielleicht habe ich ihn getroffen, ich weiß es nicht. Aber es tut mir auf jeden Fall leid. Gleich nach dem Interview gehe ich zu ihm und sage Sorry.” (RBlive)



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