"Zum richtigen Zeitpunkt Gespräche führen"

Ungeklärte Zukunft bei vier RB-Spielern

Von Thomas Fritz Aktualisiert: 04.04.2022, 13:14 • 04.04.2022, 08:25
Konrad Laimer (l.) hält sich Giovanni Reyna (Borussia Dortmund) vom Leib.
Konrad Laimer (l.) hält sich Giovanni Reyna (Borussia Dortmund) vom Leib. IMAGO / Jan Huebner

Die Saison nähert sich allmählich dem Ende. Zeit bei den Verantwortlichen von RB Leipzig, um sich verstärkt Gedanken über die Kaderplanung zu machen. Laut Kicker gibt es vier Spieler, mit denen sich die Kluboberen derzeit "akut" befassen: Marcel Halstenberg (Vertrag läuft aus), Kevin Kampl, Nordi Mukiele und Konrad Laimer (Verträge enden alle 2023).

„Wir sind auf einem guten Weg und werden mit den Spielern zum richtigen Zeitpunkt Gespräche führen und dann finale Lösungen präsentieren“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer Sport Florian Scholz. Möglicherweise, heißt es weiter, wird der Bundesliga-Vierte einen aus diesem Quartett abgeben.

Will Nordi Mukiele RB Leipzig verlassen?

Aber wer wird das sein? Mit Konrad Laimer, dem jüngsten und aktuell formstärksten der Vier, hat RBL schon Gespräche aufgenommen. Zuletzt wurde der 24-Jährige mit einem Transfer zum FC Bayern zu Ex-Coach Julian Nagelsmann und den Ex-Mitspielern Marcel Sabitzer und Dayot Upamecano in Verbindung gebracht. Doch die Konkurrenz im defensiven Mittelfeld ist beim Rekordmeister - Sabitzer weiß es nur zu gut - mit Joshua Kimmich und Leon Goretzka enorm.

Bei Kevin Kampl deutet vieles auf eine Vertragsverlängerung hin. "Mir wurden gute Signale gesendet. Es gibt ja eigentlich auch nichts, was dagegenspricht", sagte der Routinier vor drei Wochen. Bei Marcel Halstenberg, der im Winter vor einem Wechsel zum BVB stand, ist die Tür für eine Verlängerung wieder offen. Den Ball sieht der Linksverteidiger nun bei den Bossen.

Nur bei Nordi Mukiele gibt es aktuell wohl keine Fortschritte zu vermelden. Der Franzose wolle nicht über eine Vertragsverlängerung sprechen, berichtete die Bild Anfang März. Gut möglich also, dass Mukiele derjenige aus dem Quartett ist, der keine Zukunft bei RB Leipzig hat. Dazu würde auch passen, dass die Verantwortlichen den dänischen Rechtsverteidiger Rasmus Kristensen von Red Bull Salzburg auf dem Zettel haben sollen.