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"Die 1. Halbzeit war ernüchternd!" Reaktionen nach dem 3:3 zwischen Dortmund und RB

Krampf und Kampf: Leipzig und Dortmund trennen sich 3:3

Krampf und Kampf: Leipzig und Dortmund trennen sich 3:3
Copyright: Imago/Revierfoto

Das Topspiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund war nichts für schwache Nerven. 0:2 lagen die Sachsen zur Pause und nach einer erschreckend schwachen Vorstellung gegen den BVB zurück. Zwei Fehler von Keeper Roman Bürki und Julian Brandt nutzte Timo Werner nach der Pause zu einem schnellen Doppelschlag. Patrik Schick schließlich erzielte das glückliche 3:3 für den Tabellenführer, nachdem RB wieder in Rückstand geraten war.

Was überwog nach dem Abpfiff auf welcher Seite? Glück, Frustration - Selbstkritik oder der Eindruck, wenigstens den Zuschauer ein opernreifes Schauspiel geboten zu haben? Das waren die Reaktionen:

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Am Ende ist das ein glücklicher Punkt, das hat jeder gesehen. Wir wischen uns den Mund ab und nehmen den mit. Wir waren in der 1. Halbzeit nicht mutig genug, hatten im Anlaufen keinen Zugriff. Das ist im dritten Auswärtsspiel in Folge in so kurzer Zeit nicht so einfach, wenn du auf vielen Positionen nicht bei 100 Prozent bist gegen diese ballsichere Mannschaft. Bei eigenen Ballbesitzphasen waren wir unglaublich schwach. Wir sind dann zurück ins Spiel gekommen, hatten zwei Chancen noch vor der Pause, da hat man gemerkt, dass es Dortmund etwas lockerer angehen lässt. Der BVB muss uns zuvor schon die Niederlage beibringen, das haben sie nicht getan. Wir haben auch in der zweiten Hälfte nicht alles richtig gemacht, haben aber die richtigen Schlüsse gezogen. Natürlich haben wir zwei Geschenke bekommen, die wir teils erwzungen haben, die teils aber glücklich gelaufen sind. Das dritte Tor ist dann nach dem Spielverlauf nicht selbstverständlich. Trotzdem war die 1. Halbzeit ernüchternd, da waren wir chancenlos. Wir sind froh, dass wir den Vier-Punkte-Vorsprung gehalten haben und schauen, dass wir den Hinrundenabschluss deutlich erfolgreicher gestalten als wir es heute getan haben."

Lucien Favre (Trainer B. Dortmund): "Es war ein sehr, sehr gutes Spiel mit viel Tempo. Wir waren bis zur Pause besser und führen 2:0. Wir wollten auch das 3:0 machen mit Geduld und Intelligenz. Dann bekommen wir den Ausgleich. Wenn du das wegsteckst und das 3:2 machst, sage ich: 'Chapeau!'. Am Ende ist das 3:3 sehr schwer zu akzeptieren, aber ich bewerte die sehr, sehr positiven Sachen meiner Mannschaft in diesem Spiel. Wir haben sehr gut gespielt."

Timo Werner (Doppeltorschütze RB Leipzig): "Das war heute eines meiner schwächsten Spiele in der 1. Halbzweit. Ich hatte, glaube ich, 100 Prozent Fehlpässe. Nach der Pause lief es bedeutend besser. Mit dem ersten Tor habe ich nicht gerechnet, auf das zweite habe ich spekuliert. Ich hatte gesehen, dass Julian Brandt mich nicht gesehen hat. Wir sind froh, dass wir 3:3 gespielt haben."

Yussuf Poulsen (Stürmer RB Leipzig): "In der 1. Halbzeit hat unsere Formation nicht so funktioniert. Nach der Pause sind wir in unsere alte Formation gegangen und es war viel, viel besser. Es waren viel mehr Charakter im Spiel und Emotionen. Am Ende ist der Punkt gerecht, auch wenn uns Dortmund zurückgeholt hat. Aber wir haben sie zu Fehlern gezwungen. Es ist ein wichtiger Punkt für uns in so einem Stadion."

Marcel Halstenberg (Verteidiger RB Leipzig): "Wir haben ein bißchen Glück gehabt, diesen Punkt mitzunehmen. Wir haben zwei Tore geschenkt bekommen. Für die Zuschauer war das ein geiles Spiel. Wir sind zufrieden mit dem Punkt."

Roman Bürki (Torhüter B. Dortmund): "Wenn du 2:0 führst zu Hause, dann wünschst du dir, dass du das nach Hause bringst. Leider haben wir die Partie mit zwei unglücklichen Gegentoren wieder spannend gemacht. Am Ende hat uns die Kraft gefehlt. Wir haben aber über 90 Minuten ein gutes Spiel gemacht. Beim ersten Gegentor wollte ich den Ball noch mehr auf die Seite köpfen. Aber ich bin eben kein Feldspieler. Mit dem Punkt kann Leipzig definitiv besser leben als wir. Sie haben nicht viel gemacht."

Markus Krösche (Sportdirektor RB Leipzig): "Wenn man die 1. Halbzeit in Betracht zieht, dann ist das Unentschieden ein bißchen glücklich. Aber aufgrund der 2. Halbzeit haben wir es uns auch erarbeitet. Für uns ein super Ergebnis. Peter Gulacsis Fehler war kein Katastrophen-Fehler, das gehört zum Fußball dazu. Aber letztendlich ist es auch egal. Wir haben aufgrund von extremem Engagement das 3:3 gemacht, wir sind zufrieden mit dem Punkt."

(RBlive/ukr/Sky)

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