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Von Thomas Fritz

"Am Ende dreht sich alles ums Geld" Warum sich RB Leipzig beim FC Goa engagiert

Oliver Mintzlaff ist Fan der Kooperation mit dem FC Goa.

Oliver Mintzlaff ist Fan der Kooperation mit dem FC Goa.

Oliver Mintzlaff ist ĂŒberzeugt, dass aus der Kooperation mit dem indischen Erstligisten FC Goa auch mal ein Bundesligaspieler hervorgehen könnte. „Das wird sicherlich nicht einfach, aber in einem Land mit so vielen Einwohnern, da bin ich mir sicher, dass es genug Talente gibt, die irgendwo rumschlummern und auch in der Bundesliga spielen könnten", sagte der GeschĂ€ftsfĂŒhrer von RB Leipzig dem "Deutschlandfunk".

Mintzlaff zeigte sich damit optimistischer als der ehemalige Leipziger Sportdirektor und Trainer Ralf Rangnick, laut dem das "nicht in hundert Jahren" geschehen wird. Auch wenn der FC Goa laut "Indian Times" inzwischen viel Wert auf gute Jugendarbeit legt.

Kooperationen haben nicht nur mit der Liebe zum Fußball zu tun

Neben dem sportlichen Aspekt hat das Engagement auf dem indischen Subkontinent natĂŒrlich auch finanzielle Motive. â€žAm Ende dreht sich alles ums Geld und ums Merchandising. Die indische Mittelklasse ist riesig und wird immer grĂ¶ĂŸer", sagt Saji Chacko, Sportreporter des indischen Sonntagsblatts „Sunday Guardian“. "Das treibt die Fußballleute an, hier ihre GeschĂ€fte zu machen." Die Kooperationen hĂ€tten nicht nur mit der sportlichen Liebe zum Fußball zu tun, so Chacko.

Ravi Puskur, der sportliche Direktor vom FC Goa, weiß ebenfalls um das riesige (finanzielle) Potential. „Wenn ein indischer Spieler es in eine hohe Liga nach Europa schafft, bekommt der Verein gleich Milliarden von neuen Fans. Das wird richtig fett!“ Das Problem: Noch hinkt der indische Fußball der Entwicklung in Europa weit hinterher.

RB Leipzigs Technischer Direktor Christopher Vivell: "Nicht nur ein Marketing-Gag"

RB Leipzig will daran etwas Ă€ndern. Die Sachsen sind der erste Klub aus der Bundesliga, der sich in dem sĂŒdasiatischen Land engagiert. Der Bundesliga-Zweite hatte sein zunĂ€chst bis 2023 laufendes Engagement im November bekannt gegeben. Vereine aus der englischen Premier League und La Liga aus Spanien sind schon viel lĂ€nger in Indien aktiv.

Einen Schwerpunkt der Partnerschaft zwischen RBL und dem FC Goa soll die Ausbildung und Entwicklung von Nachwuchsspielern im indischen Fußballmarkt bilden. "Was dabei herauskommt, werden wir sehen. Es ist sicherlich nicht nur ein Marketing-Gag", sagte Christopher Vivell, Technischer Direktor von RB Leipzig.