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Von Ullrich Kroemer

Starke Transferphase bei RB Erfolg der neuen Führungs-Troika

Für Neuzugang Alexander Sörloth (Mitte) sprang RB Leipzig am höchsten. Links im Bild: Hee-chan Hwang, Benjamin Henrichs und Lazar Samardzic, rechts Angelino.

Für Neuzugang Alexander Sörloth (Mitte) sprang RB Leipzig am höchsten. Links im Bild: Hee-chan Hwang, Benjamin Henrichs und Lazar Samardzic, rechts Angelino. 

RB Leipzig hat mit insgesamt sechs Neuzugängen plus den bereits für 2021 verpflichten Abwehrspieler Josko Gvardiol eine gerade angesichts der Corona-Umstände starke Transferphase abgeliefert.

Rasenballsport verpflichtete mit Hee-chan Hwang, Alexander Sörloth und Justin Kluivert gleich drei ganz unterschiedliche Stürmer, um die Abgänge von Patrik Schick und Timo Werner zu kompensieren. Dazu verleiht Allrounder Benjamin Henrichs dem Team mehr Variabilität in der Defensive. Und Lazar Samardzic sowie Keeper Josep Martinez sind Investitionen für die Zukunft.

Sportlich und betriebswirtschaftlich hervorragend aufgestellt

Dass der Klub beim Werben um Patrik Schick und Milot Rashica hart geblieben ist und sich nicht zu überteuren Investitionen hat hinreißen lassen, zeugt von der klaren Linie der Manager. Dabei kam dem Klub auch zugute, dass die Verantwortlichkeiten neu verteilt worden sind. Seit diesem Sommer ist Markus Krösche nicht mehr alleinverantwortlich für die Transfers, sondern RB hat gemeinsam mit Chefscout Christopher Vivell und Florian Scholz, kaufmännischer Direktor Sport, ein Kompetenzteam gebildet. Eine Führungs-Troika, die sportlich und betriebswirtschaftlich hervorragend aufgestellt ist.

„Es hat für mich nicht mehr ausgereicht, dass wir einen einzelnen Sportdirektor haben, weil das viel zu viele Themen für einen sind. Da würde Markus Krösche künftig gar nicht mehr zum Schlafen kommen, und das wollen wir nicht”, hatt Klubboss Oliver Mintzlaff bereits beim Champions-League-Turnier in Lissabon erklärt. „Wir haben überlegt, wie wir Markus entlasten und uns mehr Expertise in den Verein holen können. Wenn wir uns breiter aufstellen und die Kompetenzen so verteilen, dann können wir noch erfolgreicher und schneller agieren.”

Das ist nun bereits in den ersten Monaten in der neuen Konstellation aufgegangen. „Das Kompetenzteam in der sportlichen Führung hat die richtigen Entscheidungen getroffen, damit wir entlang unserer Philosophie, junge Spieler noch besser zu machen, die Saison erfolgreich bestreiten und unser ambitioniertes Ziel, uns wieder für die Champions League zu qualifizieren, erreichen können”, lobte Mintzlaff im Zuge der Last-Minute-Verpflichtung von Justin Kluivert.

Wie aber sind die Kompetenzen genau verteilt?

Absprache in Lissabon: Florian Scholz und Markus Krösche.

Absprache in Lissabon: Florian Scholz und Markus Krösche.

Markus Krösche:

  • führt als Sportdirektor die Verhandlungen und setzt die Transfers um
  • Gesicht der sportlichen Führung nach außen
  • verantwortet die Kaderplanung

Christopher Vivell:

  • ist als Technischer Direktor zuständig für Scouting, Spielphilosophie und DNA von RB Leipzig
  • verantwortet das globale Scouting, angefangen vom Nachwuchs über alle Red-Bull-Standorte

Florian Scholz:

  • verantwortet als Kaufmännischer Leiter Sport & CMO (Chief Media Officer) den Verein in der Profiabteilung mit Kompetenz des Geschäftsführers
  • ist zuständig für budgetäre und kaufmännische Themen, Absprachen mit Finanzabteilung und Geschäftsführung
  • verantwortet das Prozessmanagement (bei Transfers: Vorgespräche, Aufbereitung der konkreten Inhalte der Verträge, Schnittstellenmanegement zu allen Abteilungen)
  • ist in alle Abstimmungen auch bei Transfers involviert und prüft die finanzielle Machbarkeit als „rechte Hand” von Klubchef Mintzlaff. (RBlive/ukr)