Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo

Streit um Fanbetreuung bei RB Leipzig: Anhänger legen mit Banner nach

Im Fanblock von RB Leipzig rumort es derzeit trotz der sportlichen Erfolge.

Im Fanblock von RB Leipzig rumort es derzeit trotz der sportlichen Erfolge.
Copyright: imago/opokupix

Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg waren nicht nur die geringen Zuschauerzahlen bei RB Leipzig ein großes Thema, sondern auch die Probleme der Anhänger des Vereins mit der Fanbetreuung.

Fans von RB Leipzig kritisieren Verein für Umgang mit Fanbetreuern

Im Rahmen eines offenen Briefs hatten sich verschiedene Fan-Gruppierungen bei ihrem Fanbetreuer Timm Merten bedankt, der den Verein nach nicht einmal einem halben Jahr schon wieder verließ. Verknüpft wurde der Dank mit einer erheblichen Kritik am Verein.

„Wir fühlen uns als Fans von Dir schon lange nicht mehr richtig ernst genommen und respektiert“, hieß es in dem Papier. „Versteht, dass ein Fanbetreuer am Verein auch mal Kritik üben darf und muss, wenn er Anliegen der Fans nicht richtig umgesetzt sieht. Sorgt bitte endlich dafür, dass Typen wie Timm mit all ihren Ecken und Kanten an ihren Ergebnissen gemessen werden – und hierbleiben, weil sie auch genau hier sein möchten.“

Fan-Banner nimmt Vereinsverhalten aufs Korn

Vor dem Spiel gegen Wolfsburg legten Anhänger von RB Leipzig auf der Festwiese vor der Red Bull Arena mit einem Banner nach. „Ermittlungen gegen eigene Fans, Meinungen verbieten, echte Fachkräfte (Enrico, Benjamin, Timm) rauswerfen. Eure Fanarbeit ist ‚bullenstark'“, heißt es dort. Gezeichnet wurde das Banner von einer Gruppe mit dem Namen „Colectivo Lipsia“, die in der Form erst seit kurzem im Umfeld von RB Leipzig auftritt. Im Stadion kam es später zu keinen Äußerungen zur Thematik. Mit dem auf dem Zugang zur Red Bull Arena präsentierten Banner wollte die Gruppe „so viele Fans wie möglich erreichen“.

Mit der Trennung von Timm Merten lief bei Teilen der RB-Anhänger zuletzt ein Fass über. Merten war nach der Entlassung von Enrico Hommel und dem Ausscheiden von Benjamin Jank bereits der dritte Fanbetreuer in kürzester Zeit, der seinen Posten aufgab. Bei vielen Anhänger verschaffte er sich mit seiner Arbeit Respekt, nachdem er Anfangs wegen seiner HSV-Herkunft noch kritisch beäugt und offen angefeindet wurde.

Verein will Kommunikation zu Fans suchen

Zum Erhitzen der Thematik trug auch die Reaktion von RB Leipzig auf den den Einsatz von Pyrotechnik bei einem Auswärtspiel der zweiten Frauenmannschaft des Klubs beim Roten Stern Leipzig bei. Zwei Anhänger wurden daraufhin mit Hausverboten vom Zugang zur Red Bull Arena ausgeschlossen. Der Fanbetreuung von RB, allerdings nicht Timm Merten, warf man dabei polizeiliche Ermittlungsversuche und ein völlig überzogenes Vorgehen vor.

Als Nachfolger von Timm Merten wurde übergangsweise bis zum Saisonende mit Falk Jänicke ein Anwalt bestimmt, der zuletzt bei RB mit dem Stadionausbau beschäftigt war, also nicht aus der Fanbetreuung kommt. In naher Zukunft will sich der Verein zudem mit seinen Fans zu einem Treffen zusammenfinden und die derzeitigen Probleme besprechen. Viel zu bereden gibt es derzeit offenbar.

(RBlive/ mki)

Das könnte Dich auch interessieren