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Immer in der Startelf: Trio von RB Leipzig ist für Julian Nagelsmann unverzichtbar

Bei RB Leipzig wird bisher nur wenig rotiert.

Bei RB Leipzig wird bisher nur wenig rotiert.
Copyright: imago images / Picture Point LE

Auf Stabilität setzt Julian Nagelsmann in der frühen Phase der Saison bei RB Leipzig. Immer wieder betonte er zuletzt, dass er solange wenig rotieren will, wie die Mannschaft noch nicht stabil genug ist. „Wenn das Gesamtkonstrukt aber steht und die etablierten Spieler mit dem, was ich will, extrem vertraut sind, werden auch die hinzugestoßenen Spieler mehr Spielzeit bekommen. Bevor es aber nicht super stabil ist, werden diese Spieler einfach immer weniger Spielzeit haben“, erklärte er zuletzt noch einmal in einem Interview mit rb-fans.de.

RB Leipzig setzt auf etablierte Spieler – Trio sticht heraus

Entsprechend sind die 13 Spieler mit der meisten Spielzeit aller Spieler in dieser Saison bisher allesamt Akteure, die auch in der Vorsaison schon in Leipzig spielten. Auf Platz 14 folgt dann mit 309 von 900 möglichen Einsatzminuten in wettbewerbsübergreifend zehn Pflichtspielen Christopher Nkunku, der gleichzeitig als Joker bereits zwei Tore und eine Vorlage gesammelt hat. Besonders beachtenswert bei RB Leipzig ist auch, dass von den 13 meisteingesetzten Spielern gleich acht schon in der zweiten Liga dabei waren, mit Diego Demme und Yussuf Poulsen sogar zwei, die noch die dritte Liga mit RB erlebten.

Unter den meisteingesetzten Spielern sticht ein Trio noch heraus. Willi Orban, Marcel Sabitzer und Timo Werner standen bisher in allen Pflichtspielen von RB Leipzig in der Startelf. Willi Orban ist der einzige RB-Spieler, der bisher noch keine einzige Spielminute verpasst hat. Während Orban und Sabitzer auch in ihren Nationalteams wichtige Rollen mit viel Einsatzzeit spielen, hat Timo Werner das Testspiel der Deutschen gegen Argentinien unter der Woche wegen eines grippalen Infekts sausen lassen müssen.

Gesetzt ist bei RB Leipzig auch Peter Gulacsi im Tor. Lediglich im DFB-Pokal wurde er durch Yvon Mvogo ersetzt. Der Schweizer soll in dieser Saison immer mal wieder zum Einsatz kommen, ohne am Nummer-1-Status von Gulacsi zu kratzen. Bei der Schweizer Nationalelf hat er aufgrund seiner geringen Spielzeit laut Blick seine Rolle als Nummer 2 hinter Yann Sommer verloren.

Zwölf Spieler bilden den Kern bei RB Leipzig

Neben Orban, Sabitzer, Werner und Gulacsi gibt es noch acht weitere Spieler, die mindestens die Hälfte der Spielzeit absolvierten: Yussuf Poulsen, Marcel Halstenberg, Lukas Klostermann, Ibrahima Konaté, Nordi Mukiele, Konrad Laimer, Diego Demme und Emil Forsberg. Forsberg kam bisher allerdings nur in 478 von 900 Minuten zum Zuge. Nach den Verletzungsproblemen der Vorsaison versucht RB Leipzig die Belastung beim Mittelfeldmann klug zu steuern. Forsberg selbst sieht sich allerdings, wie er in jüngerer Vergangenheit immer wieder betonte, eher auf dem Platz als nur auf der Bank.

Dayot Upamecano hat nach überstandener Verletzung bereits 336 Minuten absolvieren dürfen. Bei nur fünf Spielen, in denen er überhaupt zur Verfügung stand eine sehr gute Quote. Neben Nkunku standen auch Amadou Haidara und Matheus Cunha in mindestens der Hälfte aller Spiele zumindest für Kurzeinsätze auf dem Platz. Cunha hatte allerdings vor der Saison noch betont, in dieser Spielzeit mehr spielen zu wollen als in der vergangenen. Bisher konnte sich der Brasilianer aber noch nicht durchsetzen und blieb bei seinen Einsätzen glücklos. Mit Schick hat er im Sturm einen weiteren ernstzunehmenden Konkurrenten bekommen. Im offensiven Mittelfeld, wo Nagelsmann sich Cunha auch vorstellen kann, ist die Konkurrenz nicht kleiner.

Noch nicht wirklich beurteilen kann man die Spielzeit der überwiegend verletzten Spieler. Tyler Adams und Hannes Wolf waren diese Saison noch gar nicht einsatzfähig. Adams soll demnächst zurückkommen. Bei Wolf wird es noch einige Wochen dauern. Kevin Kampl stand wegen Sprunggelenksproblemen in sieben von zehn Spielen nicht zur Verfügung und wird sehnlichst zurückerwartet. Patrik Schick kam angeschlagen auf den letzten Transferdrücker nach Leipzig und kam entsprechend erst einmal zum Einsatz.

Vier Spieler bilden das Quartett der Enttäuschten

Schließlich gibt es auch noch jene Spieler, die in Sachen Einsatzzeit als klare Verlierer durchgehen. Marcelo Saracchi spielt wie schon in der Rückrunde der Vorsaison kaum eine Rolle und kam bisher erst zu zwei Kurzeinsätzen, bei denen er immerhin ein Tor erzielte, für das sich alle mit ihm freuten. Im Gegensatz zum Vorjahr soll Saracchi laut Nagelsmann mit seiner Ersatzrolle im Training gut umgehen.

Mehr erhofft hatte sich sicherlich auch Ademola Lookman. Der war im Sommer vom FC Everton für knapp 20 Millionen Euro nach Leipzig gekommen, weil er in England zu wenig Einsatzzeit hatte und deswegen sehr unzufrieden war. In Leipzig saß er abgesehen von 41 Minuten und zwei Kurzeinsätzen bisher im besten Fall auf der Bank, zweimal nicht mal das. Die Laune des 21-Jährigen dürfte das im Vergleich zu seiner Premier-League-Zeit nicht wesentlich steigern. Julian Nagelsmann sieht in ihm auch einen Außenverteidiger vor einer Dreierkette und vor allem im taktischen Verhalten Nachholbedarf.

Starke Konkurrenz verhinderte bisher Einsätze von Ethan Ampadu. Die Chelsea-Leihgabe kam bei RB Leipzig noch gar nicht zum Einsatz. Der 19-Jährige war als Option für die Sechs oder die Innenverteidigung geholt worden. Angesichts der fehlenden Einsatzzeit zeigte sich zuletzt Ryan Giggs als Nationaltrainer von Wales besorgt. Zwei Spiele für Wales sind die einzigen Einsätze, die Ampadu bisher in dieser Saison hatte.

Ähnlich ergeht es auch Stefan Ilsanker, der auf denselben Positionen spielen könnte wie Ampadu. Der 30-Jährige, der in seiner fünften Saison bei RB Leipzig spielt, ist erstmals komplett außen vor und noch ohne einzige Spielminute. Mit Österreich spielte er diese Saison bereits dreimal. Gegen Israel durfte er dabei sogar 90 Minuten lang durchspielen und zeigte angesichts des eigentlich fehlenden Rhythmus eine gute Leistung.

(RBlive/ mki)



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